Aktuelles

"Humorvoll pflegen!"
"Dürfen Pflegende das?"
"Nein, sie müssen!"

Helios Kliniken Wuppertal
17.01.2018
Helios Kliniken Giforn
06.02.2018

"Leben und Arbeiten in der Nähe des Todes."

Kreiskrankenhaus Frankenberg 10.01.-12.01.2018

Postraumatische Belasungsstörungen
nach intensivmedizinischer Behandlung

„Die merken ja sowieso nichts!“
Klinkum Kassel
Fachweiterbildung
Anästhesie- und Intensivpflege
15.11.2017
08.00h- 15.00h

"Humorvoll pflegen!"
"Dürfen Pflegende das?"
"Nein, sie müssen!"

Helios Kliniken Wuppertal
08.11. u. 09.11.2017
Klinikum Ingolstadt
13.11.2017

"Konflikte nicht aussitzen, sondern aktiv lösen."

Asklepios
Bildungsungszentrum
Unterrichtsraum 0.4
Laustraße 37
34537 Bad Wildungen

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Aktuelles

“Humorvoll pflegen!”
“Dürfen Pflegende das?”
“Nein, sie müssen!”
, veröffentlicht am 16. Januar 2018

Humor Bearbeitet PHB 25.03.17 (3)

“Wir machen…lachen Sie und uns gesund!”

Mitarbeiter/innen der Helios Kliniken Wuppertal
Wuppertal (17.01.2018)

Mitarbeiter/innen der Helios Kliniken Giforn
Gifhorn (06.02.2018)

Anmeldung erforderlich!

www.Humorinjektion.de

“Leben und Arbeiten in der Nähe des Todes.”, veröffentlicht am 7. Januar 2018

Wege aus der Hilf- und Sprachlosigkeit

Obgleich Sterben und Tod in Kliniken und Pflegeeinrichtungen treue Begleiter sind, bleiben sie auch dort häufig Tabu-Themen, über die im Alltag hinweggegangen wird.

Der Anspruch, der an die Mitarbeiter/innen herangetragen wird, ist sehr hoch, noch höher ist jedoch häufig der Anspruch, den Pflegekräfte an sich selbst haben.

Der Ehrenkodex: “Wenn du das nicht aushältst, taugst du nicht für diese Arbeit!“ ist verbreitet. Vor diesem Hintergrund wird leider häufig zu wenig über das eigene Erleben und Empfinden von schwierigen Situation gesprochen. So entsteht der subjektive Eindruck, dass man vermeintlich der/ die Einzige im Team ist, der/ die „Probleme“ mit Krankheit, Sterben und Tod hat. Bei den Pflegenden bleibt dann häufig ein Gefühl von Schuld und Ärger über sich selbst zurück. Dieses Gefühl der eigenen „Unzulänglichkeit“ kann dann in einer nicht mehr der Situation angemessenen Ironie, in Sarkasmus und in schwarzem Humor münden!

Deshalb versuchen Mitarbeiter/ innen diesen, als schwierig empfundenen Situationen mit Patienten und Angehörigen auszuweichen. Die eigene Hilf- und Sprachlosigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle.

„Ich weiß nicht, was ich sagen/ tun soll!“

Wie soll bzw. kann das Personal angemessen auf Fragen und Aussagen, die wie folgt lauten können, von Patienten und deren Angehörige reagieren?

„Schwester, muss ich sterben?“

„Ich kann nicht mehr, schlagt mich doch Tod!“

„Wie lange wird mein Vater noch leben.“

Die persönliche Schockiertheit und der Anspruch, auf alle Fragen Antworten zu haben, unterbindet, sich offen mit den Patienten und deren Angehörigen auseinanderzusetzen.

Dabei bedarf es in der Regel nur der Fähigkeiten „gut zuzuhören, nachzufragen, sich selbst als Person einzubringen“ und zu ertragen, dass es keine „richtige“ Antwort gibt.

Das Seminar greift u.a. diese Thematik auf und gibt wertvolle Arbeitshilfen und Anregungen.

Erfahrungsaustausch, Reflektion der eigenen Lebens- und Arbeitssituation und die Sensibilisierung für die Situation der Betroffenen sind zentrale Inhalte der Veranstaltung.

Darüber hinaus werden Überlegungen angestellt, welche Möglichkeiten es gibt, die Rahmenbedingungen so zu schaffen, dass die Situation auf den Abteilungen für die Patienten, die Angehörigen und vor allem auch für das Personal verbessert werden kann.

Postraumatische Belasungsstörungen
nach intensivmedizinischer Behandlung
, veröffentlicht am 14. November 2017

Patientenwahrnehmung

Posttraumatische Belastungsstörungen bei Patienten
„Die merken ja sowieso nichts!“

„Welchen Einfluss hat das Verhalten von Pflegenden und ärztlichen Personal auf den Genesungsprozess von Patienten?“
Der Moment, in dem aus einem selbstbestimmten, erwachsenen Menschen ein Patient wird, ist einschneidend.

„Auf einmal bist du nicht mehr der Regisseur in deinem eigenen Film!“

Über dieses Gefühl und den damit verbundenen Eindruck als Person nicht mehr wahrgenommen zu werden, berichten viele Menschen nach Klinikaufenthalten.

Gerade Patienten, die im Krankenhaus extremen Situationen ausgesetzt waren, leiden häufig unter „posttraumatische Belastungsstörungen“, mit ähnlichen Symptomen, wie wir sie bei Kriegsheimkehrern vorfinden.

Diese werden verursacht durch nächtliche Waschaktionen, Berührungen und Maßnahmen ohne Ankündigung bzw. Erklärung, Gespräche ohne Einbeziehung der Patienten oder Geräusche von Geräten, die nicht zuzuordnen sind.

Neue Studien belegen eindrucksvoll, dass u.a. Albträume, Schlafstörungen und Angstzustände nach dem Klinikaufenthalt auftreten können. Dokumentierte Interviews, die die Referenten mit Patienten nach der Behandlung einer Lungenembolie, nach Verkehrsunfällen oder auch nach der Totgeburt eines Kindes durchgeführt haben, belegen dies eindrucksvoll.

Das Verhalten und die Kommunikation der Pflegekräfte und Ärzte hat also nachhaltigen Einfluss auf die psychische Situation der Betroffenen, die ihr Umfeld oftmals intensiv erleben.

Insbesondere eine junge Frau berichtet nach einem schweren Verkehrsunfall eindrucksvoll, wie sie sich innerlich zurückzog, wenn sie sich als Person nicht wahrgenommen fühlte und einfach mit ihr „gemacht“ wurde.

Ihre Reaktion war:

„Ich strenge mich nicht an!“

Diese Abwehrreaktion hatte negative Auswirkungen auf die Vitalzeichen!

In diesem Seminar bieten wir Ihnen:

- Informationen und Studienergebnisse bzgl. der Auswirkungen eines Krankenhausaufenthaltes

- Trainingseinheiten zur Sensibilisierung der Wahrnehmung

- Raum zum Erfahrungsaustausch und Reflexion

- Persönliche Erfahrungsberichte und Schilderungen ehemaliger Patienten

Patientenwahrnehmung-Artikel-PflegenIntensiv-directors-cut-23.01.13

“Humorvoll pflegen!”
“Dürfen Pflegende das?”
“Nein, sie müssen!”
, veröffentlicht am 7. November 2017

Humor Bearbeitet PHB 25.03.17 (3)

“Wir machen…lachen Sie und uns gesund!”

Mitarbeiter/innen der Helios Kliniken Wuppertal
Wuppertal (08.11.- 09.11.2017)

Mitarbeiter/innen des Klinikum Ingolstadt
Ingolstadt (13.11.2017)
Weitere Informationen

Anmeldung erforderlich!

www.Humorinjektion.de

“Konflikte nicht aussitzen, sondern aktiv lösen.”, veröffentlicht am 29. Oktober 2017

Gemeinsam beleuchten wir in diesem Workshop Konfliktsituationen und deren Hintergründe.
Wir erarbeiten klassische und nützliche Kommunikationstools und trainieren ihre situative Anwendung,
um Krisen zu deeskalieren und produktive Lösungsmöglichkeiten für die Praxis zu entwickeln.

Schwerpunkte:
- Konfliktarten und deren Lösungen
- Gelingende Kommunikationsstrukturen
- Tools zur konstruktiven Anwendung
- Aufgaben in der Konfliktlösung

Kosten: 75,00 €
Kooperationspartner: 0,00 €

Zur Anmeldung:
Konfliktmanagement

-SAVE THE DATE-
InKKa 2018
, veröffentlicht am 28. Oktober 2017

Wir laden Sie ganz herzlich zum Intensivpflege Kongress Kassel 2018 – InKKa 2018 – ein.

In der Kongress-Landschaft für Intensivpflege, drohte der Standort Kassel verloren zu gehen.

Daher wurde der Verein für Pflegeentwicklung Kassel e.V. (VePKa e.V.) im April 2017 von aktiven und ehemaligen
Intensivpflegekräften, Lehrenden in der Gesundheits- und Krankenpflege und interessierten Personen
als gemeinnütziger, eingetragener Verein gegründet, um in Kassel die lange Tradition von Intensivpflege-Kongressen fortzuführen.

Der InKKa 2018 geht nun mit einem bewährten Format aus Vorträgen und Workshops,
aber auch mit neuen Ideen am 26. und 27. April 2018 neu an den Start.

Zentrale Themen werden aktuelle Themen aus der Praxis und die Zukunft der Intensivpflege in Deutschland sein
und auch der Humor wird nicht zu kurz kommen.
Zu diesen Themen haben wir namhafte Referenten aus ganz Deutschland gewinnen können,
die sich im Anschluss an ihre Vorträge auch gerne Ihren Fragen stellen werden.

Weiterhin sind uns natürlich Ihr Austausch untereinander und der Dialog mit Ihnen sehr wichtig.
Wir haben dies entsprechend bei der Rahmengestaltung berücksichtigt und uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen …

Wir haben ein interessantes Programm zusammengestellt und freuen uns sehr darauf, Sie/ Euch in Kassel zu begrüßen.

Programm und Anmeldung (Bitte hier anklicken)

Verein für Pflegeentwicklung Kassel e.V.
Friedrich-Ebert-Straße 33
34117 Kassel
www.Vepka.eu

Praxisanleiter/innen
Anleiten, beraten und beurteilen
von Schülerinnen und Schülern
„Wie sage ich es den Auszubildenden?”“
, veröffentlicht am 18. Oktober 2017

Praxisanleiter/innen nehmen in der Ausbildung der Schüler und Schüler/innen eine wichtige Funktion ein.
Ihre Aufgabe ist es,  die in der Schule erlernten theoretischen Grundlagen, in der Praxis zur Anwendung zu bringen.
Sie sind das Bindeglied zwischen der Krankenpflegeschule und der Abteilung.

Während praktische Anleitung früher in der Praxis oftmals eher zufällig stattfand:

„Komm mal mit, ich zeige dir das kurz und dann machst du das selbst!“,

ist sie dank der Praxisanleitung geplant und zielgerichtet.
Im pflegerischen Alltag ist es häufig schwierig diesen „Ausbildungsauftrag“ zu erfüllen.

„Du willst doch wohl jetzt nicht den Schüler eine Stunde mit lustigen Wasserspielen bei nur einem Patienten bespaßen, während wir die Restlichen waschen?“

Und wenn dann endlich gelungen ist, die Praxisanleitung zu etablieren, kommt die nächste große Herausforderung.

„Wie sage ich es den Auszubildenden?“

Welchen „Führungsstil“ benötigt sie/ er, mit welche Art der Kommunikation oder Wortwahl erreiche ich mein gegenüber.
Wie übe ich Kritik, ohne dass der/ die Schüler/in beleidigt von dannen zieht und sich in der Schule beschwert.

In diesem Seminar werden reale oder fiktive Beurteilungs- und Konfliktgespräche simuliert, mit Videoaufnahmen dokumentiert und bearbeitet!

Ansätze und Programminhalte:

  • Wahrnehmung und Kommunikation
  • Konfliktmanagement/ Krisengespräche erfolgreich führen
  • Das Beurteilungsgespräch/ Kritisieren ohne zu beleidigen
  • Erfahrungsaustausch/ Arbeit mit Fallbeispielen

…erst in der Anwendung zeigt Wissen seine Relevanz!

 

 

 

 

Wie sollen sich professionell
Pflegende positionieren
“Pflege entrümpeln!”
, veröffentlicht am

Ein Berufsbild im Wandel
„Pflege entrümpeln!“

„Wer nicht gestaltet wird verwaltet!“

Die Bedeutung und Rolle professionell Pflegender im Gesundheitswesen

Pflege ist im Gesundheitswesen kein Akt der Barmherzigkeit, sondern ein hochprofessionelle Dienstleistung, die ausgebildete Pflegekräfte erbringen.

Die Anforderungen an diese Mitarbeiter/ innen, egal aus welchen Bereichen, unterliegen in den letzten Jahren einem rapiden Wandel.

Aus der „Pforte“ wurde die „Zentrale“, das „Krankenhaus“ ein „Gesundheitszentrum“ und die „Stationsleitungen“ wurden zu „operativen Managern bzw. Managerinnen“.

Die „Krankenschwester“ gibt es nicht mehr!
Sie wurde durch die „Gesundheits- und Krankenpflegerin“ bzw. „-pfleger“ ersetzt und ab 2018 gibt es evtl. die generalisierte Ausbildung zur „Pflegefachfrau“ bzw. zum „Pflegefachmann“!

Eigenständige Studiengänge bringen akademisierte Pflegekräfte hervor, die sich im System verorten werden.

Diese Veränderungen führen u.a. zur Einführung neuer Aufgaben und Methoden, einer umfassenderen Dokumentation und Beschleunigung der Abläufe.
Einige Mitarbeiter/innen fühlen sich dadurch überfordert, übergangen und ausgenutzt. Abwehr von Neuerungen und das Gefühl, die Arbeit ist nicht mehr schaffen zu können,
sind vielerorts an der Tagesordnung.

Pflegende wissen und formulieren häufig, was sie nicht wollen und was alles nicht geht!

Besser ist es auf Basis von Fakten und wissenschaftlichen, beweisbaren Erkenntnissen zu argumentieren, was moderne Pflege leisten kann und was dafür benötigt wird.

 „Was geht und wie geht es!“

Die Pflegenden sind vor diesem Hintergrund aufgefordert das Selbstverständnis und die eigene Rolle zu überprüfen, um Forderungen an das Berufsbild
und das Rollenverständnis moderner Pflegekräfte zu formulieren.

Sollten sie dies versäumen, werden andere Instanzen dieses übernehmen.

„Pflege entrümpeln!“
„Wer nicht gestaltet wird verwaltet!“
Die Bedeutung und Rolle professionell Pflegender im Gesundheitswesen

Ansätze und Programmbeispiele:

  • Welche Aufgaben nimmt Pflege wahr?
  • Welche Tätigkeiten müssen delegiert werden?
  • Welche neuen Aufgaben müssen Pflegende übernehmen?
  • Wie sieht sich die einzelne Pflegekraft im beruflichen Kontext zu anderen Berufsgruppen?
  • Welchen Stellenwert messen sich Pflegkräfte im System Krankenhaus selbst zu?
  • Wie viel Arbeitszeit befasst sich die „Pflege“ mit der „Pflege“?
  • Welche Rolle hat/ gibt sich Pflegepersonal in der heutigen Krankenpflege?“
  • Welche Anforderungen stellen Patienten/ Kunden an Pflegende?
  • Welche Fort- und Weiterbildungsangebote werden dringend benötigt?
  • Woher bezieht die Pflege Informationen über moderne Ansätze?
  • Welche Kooperationen sind sinnvoll? (Möglichkeiten und Grenzen)

“Humorvoll pflegen!”
“Dürfen Pflegende das?”
“Nein, sie müssen!”
, veröffentlicht am 27. September 2017

Humor Bearbeitet PHB 25.03.17 (3)

“Wir machen…lachen Sie und uns gesund!”
Mitarbeiter/innen der Helios Kliniken Gifhorn
Gifhorn (05.10.2017)
Anmeldung erforderlich!
www.Humorinjektion.de

-save the date-
InKKa
Intensivpflegekongress Kassel
26.04.- 27.04.2017
, veröffentlicht am 21. September 2017

Infos unter:

www.vePKa.eu

Veranstalter:
VePKa e.V.
Friedrich- Ebert- Straße 33
34117 Kassel

1. Vorsitzender
Detlef Eggers

mail: vepka@gmx.de

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