Aktuelles

Sommerpause
12.07.- 10.08.2017


In dieser Zeit ist das Büro nicht besetzt und somit ein telefonischer Kontakt nicht möglich.
Ihre Mails bearbeite und beantworte ich selbstverständlich,
allerdings kann es zu kurzen Verzögerungen kommen, die ich zu entschuldigen bitte.

….....

Ich wünsche einen schönen Sommer und freue mich auf einen frischen Start in die Seminarsaison des zweiten Halbjahres 2017!

Transition
"Was kommt nach der Schule?"

Workshop
Bedürfnisse von
IntensivJugendlichen und
jungen IntensivErwachsenen

Wichtige Info
für 2018!
VePKa
geht an den Start

Verein für
Pflegeentwicklung Kassel
26.04.- 27.04.2018

Universität Kassel
Masterstudiengang Bildungsmanagement
WiSe 16/17 - Modul 4

Science ParkScience Park
Universität Kassel
Universitätsplatz 12
10.00h- 17.00h

Palliativ Care
"Sterbebegleitung in der Klinik."

Stiftung Kreuznacher Diakonie
30.05.2017
09.00h- 16.00h

ältere Beiträge

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Aktuelles

Sommerpause
12.07.- 10.08.2017
, veröffentlicht am 5. Juli 2017

Wir nutzen die seminarfreie Zeit, um neue Kräfte zu schöpfen und Konzepte zu entwickeln!
Ab dem 10.08.2017 sind wir wieder für Sie da.
Viele Grüße aus Kassel

Thomas Bollenbach

Transition
“Was kommt nach der Schule?”
, veröffentlicht am 29. Juni 2017

“Was kommt nach der Schule?”
- Bedürfnisse von IntensivJugendlichen und jungen IntensivErwachsenen-

“Wie können/ müssen die Übergänge von beatmungs- und
intensivpflichtigen Jugendlichen in das „Erwachsenenleben“ gestaltet werden?”

Freitag, den 30.6.2017
16:30 – 19:30 Uhr

Bei Interesse, bitte an Christine Wagner- Behrend wenden!

Kontaktaderesse:

IntensivLeben e.V.

Verein für beatmete und intensivpflichtige Kinder und Jugendliche e.V.
Lippoldsberger Straße 6
34128 Kassel

Tel: 0561 – 50 35 75 72
Fax: 03212 – 14 40 25 4

info@intensivleben-kassel.de

www.intensivleben-kassel.de

Wichtige Info
für 2018!
VePKa
geht an den Start
, veröffentlicht am 19. Juni 2017

Seit dem 26.04.2017 läuft das Prozedere für die Vereinsgründung von VePKA.
-Verein für Pflegeentwicklung Kassel-
Wir, dass sind aktive intensivmedizinisch Pflegende bzw. ehemalige Intensivpflegekräfte,
wollen uns für die Pflegeentwicklung stark machen!
Das erste Ziel, nach erfolgter gerichtlicher Anerkennung als gemeinnütziger,
eingetragener Verein, ist die Durchführung eines Kongresses für Mitarbeiter/innen,
die in der intensivmedizinischen Betreuung von Patienten tätig sind.

Wahrscheinlich wird der Kongress am

26.04. und 27.04.2018 in Kassel stattfinden.

Der Name der Veranstaltung steht noch nicht fest. Wahrscheinlich wird es
InKa oder InKKa werden.

IntensivKongressKassel


Also, schon mal vormerken!!

Universität Kassel
Masterstudiengang Bildungsmanagement
WiSe 16/17 – Modul 4
, veröffentlicht am 9. Juni 2017

 

Samstag, den 10.06.2017

Masterstudiengang Bildungsmanagement WiSe 2016/17

Präsenzveranstaltung – Bildungsberatung

Dozent:                     Thomas Bollenbach- resulTAT Kassel
Ort:                            Science Park, Universität Kassel, Universitätsplatz 12, 34127 Kassel,
Erdgeschoss, Tagungsraum B (Beschilderung folgen)

Uhrzeit:
08:30 – 09:30 Uhr Klausur Modul 4
10:00 – 17:00 Uhr Präsenzveranstaltung
Beratung- Kollegiale Beratung

Palliativ Care
“Sterbebegleitung in der Klinik.”
, veröffentlicht am 26. Mai 2017

Veranstaltung: Palliativ Care in der Klinik


Stiftung Kreuznacher Diakonie

Krankenhäuser und Hospize
Bösgrunder Weg 10
55543 Bad Kreuznach

30.05.2017
09.00h- 16.00h


Zielgruppe:

Ex. Pflegepersonal in der Gesundheits- und Krankenpflege in der Versorgung von Palliativ Patienten.
Die Erfahrungen in der Pflege sind unterschiedlich, da die Palliativ Patienten auf den Stationen der jeweiligen Disziplin versorgt werden
und es sich nicht um reine Palliativ Stationen handelt.
Somit erfolgt hier keine regelmäßige und ausschließlich palliative Versorgung. Es gibt also Teilnehmer mit viel, wenig oder gar keiner Erfahrung

Zielsetzung:


TN setzen sich fachlich und persönlich vertieft mit dem Thema Palliativ Care auseinander.

Das heißt im Einzelnen:

  • TN kenne die Grundlagen und die Entwicklung von Palliativ Care
  • TN kenne drei – fünf Krankheitsbilder, die eine Palliativ Versorgung nach sich ziehen.
  • TN reflektieren eigene Erfahrungen und bewerten sie, lassen Erlebtes an sich heran
  • TN setzen sich (noch mal oder neu) mit dem eigenen Tod auseinander
  • TN kennen ihre eigenen Ressourcen und Widerstände in der pflegerischen Versorgung von Palliativ Patienten
  • TN kennen die spezielle pflegerische Versorgung von Palliativ Patienten und wenden sie an
  • TN kennen die Sterbephasen nach Kübler Ross und können die individuelle Situation des Patienten einschätzen und ihr Handeln daran ausrichten
  • TN sind auf dem neuesten Stand im Umgang mit Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten
  • TN kennen die Möglichkeiten der Palliativen Sedierung und erarbeiten gemeinsam mit dem Arzt eine individuelle Schmerz/Sedierungstherapie
  • TN kennen die Unterschiede zwischen Tötung auf Verlangen, Sterbehilfe, assistiertem Suizid. TN setzen sich mit speziellen ethischen Fragen auseinander.
  • TN nehmen sich selber wahr und kennen ihre Haltung zu Tod, Sterben, Leid.
  • TN kennen persönliche Ressourcen im Rahmen der Selbstfürsorge und wenden sie an
  • TN kennen die Methode der Kollegialen Beratungsgruppe und wenden sie an
  • TN führen Gespräche mit Schwerstkranken, Sterbenden und Angehörigen durch
  • TN kennen die Aufgaben der Seelsorge im Palliativ Prozess: Rituale des Abschieds im Stationsalltag


Rahmenbedingungen: 
6 Tage (3×2 Tage )


Erste Veranstaltung:

  • Grundlagen der Palliativ Care, Grundgedanke, Entwicklung
  • 3-5 typische Krankheitsbilder mit denen Menschen stationär als Palliativ Patienten versorgt werden
  • Persönliche Erfahrungen und Erleben als Pflegende
  • Selbstwahrnehmung von Leid, Sterben, Tod, Eigenbedeutung
  • Widerstände und Ressourcen in der pflegerischen Versorgung Schwerstkranker und Sterbender

Dozent: Herr Thomas Bollenbach

 

Wir machen…
LACHEN Sie und uns gesund!
-Humor in der Pflege-
, veröffentlicht am 24. Mai 2017

Trägerverbund ambulanter Dienste Kassel e.V

31.05.2017
13.30h- 15.30h

Kolpinghaus Kassel e.V.
Die Freiheit 2
34117 Kassel

Ausschließlich für Mitarbeiter/innen
des Trägerverbundes ambulanter
Dienste Kassel e.V.

Informationen für Personen mit Humor:

www.humorinjektion.de

          M
Wir       >achen  Sie und uns gesund!
           L

Humor in der Pflege!

Powered by humor 2

“Powered by Humor!”

Die finsteren Zeiten der „Hier wird nicht gelacht, sondern gelitten!“- Mentalität in Kliniken,
weicht endlich der belegbaren These, „Lachen ist gesund!“.
Dies gilt nicht nur für die Patienten und deren Zugehörigen, sondern auch für das pflegerische Personal.

Humor galt lange als verpönt und der Berliner Humor als albern und wer albern ist, ist faul.
Das Gegenteil ist der Fall.

Drei Dinge helfen, die Mühen des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.
Immanuel Kant (1724-1804)

  • Wozu dient Humor?
  • Was geschieht, wenn wir lachen?
  • Darf man das?

Seit den 60er Jahren untersuchen Wissenschaftler, welche Wirkung das Lachen hat.

Dieses Fachgebiet, die Gelotologie, kommt zu folgenden Ergebnissen:

  • Lachen und Humor verbindet Menschen
  • Lachen und Humor hat viele positive Einflüsse auf den Organismus
  • Lachen und Humor schaffen Raum für Kreativität
  • Lachen und Humor lösen Anspannungen  in einer Situation oder auch im Nachhinein

Also, nutzen wir den Humor für die Entspannung im pflegerischen Alltag und beugen Sie der “Posttraumatischen Verbitterungsstörung” vor!
(Quelle: Linden M (2003). Posttraumatic Embitterment Disorder/ Linden M (2005) Eine pathologische Verarbeitung von Kränkungen)

Burn Out- und Stressprävention, veröffentlicht am 10. Mai 2017

„Stress lass nach!“

Hektik, Zeitnot und große Verantwortung prägen den Arbeitsalltag. Jede/r Mitarbeiter/in bewegt sich in einem Rahmen von eigenem Anspruch und beruflicher Wirklichkeit, um optimale Leistungen zu erbringen. Nicht selten müssen die eigenen Ansprüche hinter den situativen Anforderungen zurückstehen.

Was bleibt ist ein Gefühl der Ohnmacht, der Überforderung sowie der körperlichen und seelischen Erschöpfung oder Anspannung. Unzufriedenheit, Krankheit, zwischenmenschliche Konflikte und das Gefühl „ausgebrannt“ zu sein, sind negative Folgen dieser Belastungen.

Die Gefahr ist groß, dass Stress zu einer allgemeinen Zustandsbeschreibung wird und als unabwendbares Schicksal mit der allgemeinen Berufssituation und der eigenen Befindlichkeit verknüpft wird. Die positiven Stresswirkungen, wie Antrieb, Konzentration und körperliche (An-) Spannung, geraten dabei oft aus dem Blick. Genau das sind jedoch notwendige Voraussetzungen zur Erbringung von (Hoch-) Leistungen, Zufriedenheit und mentaler Fitness.

Grund genug einmal genauer die eigenen Handlungs- und Verhaltensmotive zu überprüfen.

In der einen Hälfte
des Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben.
In der anderen Hälfte

opfern wir Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen.
Autor: Voltaire (1694-1778), eigtl. Fran‡ois-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller

Neben vielen interessanten Informationen und der persönlichen Auseinandersetzung zum Thema Stress und Burn-out, erwartet Sie ein (ent)spannender Tag mit der Möglichkeit auszuprobieren, ob bzw. welche Entspannungstechniken zu Ihnen passen.

Bitte tragen Sie an diesem Tag bequeme Kleidung und bringen Sie sich eine Decke mit!

Ansätze und Programmbeispiele:

  • Stress als Möglichkeit Höchstleitungen zu erzielen nutzen.
  • Stressquellenrecherche!
  • „Meine Stresssymptome“/ „Meine Zeitdiebe“!
  • Folgen von andauernden, negativen Stress.
  • Was sind Ressourcen zum Stressabbau, wie können sie entwickelt werden?
  • Wie Gedanken Stress beeinflussen!
  • „Burn out Syndrom“!
  • Interpersonale Wahrnehmung/ Selbst- und Fremdwahrnehmung!

Wie kann der positive Effekt dieser Veranstaltung mit in den Alltag einfließen und bewahrt werden?

 

Anmerkung:
In den Jahren 2000 bis 2010 stieg die Zahl der Erwerbsminderungsrenten durch psychische Störungen von 24,2 % auf 39,3 %. Somit liegen die Arbeitsausfälle durch seelische Belastungen noch vor denen durch Herz- Kreislauf- und Skelett- und Muskel- Erkrankungen. (BGF/ AOK)

Das Programm hat die Anerkennung des Verbandes der Ersatzkrankenkassen

Motivation, veröffentlicht am

Motivation
„Wie motiviere ich mich und andere?“

„Was sollen wir denn noch alles machen?????“

 Kennen Sie diese Tage?

Viel Arbeit – viel Stress – keine Pause – zu wenig getrunken – bei Schichtende total erschöpft und ZUFRIEDEN,

weil Sie und das restliche Team sich gut verstanden haben, jede/r das Mögliche getan hat und niemand in destruktives Gemecker und Gejammer verfallen ist.
Hier wird schon deutlich, wie sich eine positive Beziehung und die Stimmung untereinander, auf die Motivation und die Zufriedenheit auswirken!

 Einzelne Mitarbeiter/innen können die Stimmung einer Abteilung so beeinflussen, dass der Eindruck entsteht, dass alles schlecht ist und
transportieren die eigene Mutlosigkeit in die Köpfe der anderen.

 Einige machen die persönliche Motivation und Stimmung am Schichtplan für den nächsten Tag fest.

„Super, wenn diese Kollegen kommen, wird es ein guter Tag.“

Oder sie entscheiden innerlich:

„Mit diesen Kollegen wird es ein schlechter Arbeitstag!“

Stimmungen sind ansteckend und deshalb wird sich Ihre Prophezeiung mutmaßlich erfüllen!

Sicherlich, die Anforderungen an die Mitarbeiter/ innen der Kliniken, egal aus welchen Bereichen, unterliegen in den letzten Jahren einem rapiden Wandel.

Durch die Einführung neuer Methoden, einer umfassenderen Dokumentation und Beschleunigung der Abläufe, fühlen sich einige Mitarbeiter/innen überfordert, übergangen und ausgenutzt. Abwehr von Neuerungen und das Gefühl, die Arbeit ist nicht mehr schaffen zu können, sind vielerorts an der Tagesordnung.

Motivationslosigkeit und scheinbar fehlende, lohnenswerte Ziele, führen häufig zu Unzufriedenheit am Arbeitsplatz und zwangsläufig auch im privaten Leben.

Vor diesem Hintergrund schauen einige mit verklärtem Blick zurück auf die „gute, alte Zeit“, die die neuen Gesundheits- und Krankenpfleger/innen nicht kennen. In Gesprächen miteinander wird dann oft viel Energie und Zeit darauf verwendet sich „täglich“ zu erzählen, was alles nicht geht, anstatt zu überlegen

 „Was geht und wie geht es!“

Natürlich bewegen sich alle Beteiligten in einem Spagat zwischen den Wünschen der Patienten und den wirtschaftlichen Anforderungen der Klinik, jedoch gilt:

„Man hat immer die Wahl, wie man seine Arbeit machen will, auch wenn man sich die Arbeit selbst nicht aussuchen kann.“           S.C. Lundin, H. Paul, J. Christensen, Fish, Frankfurt a.M 2001

Die zentralen Fragen dieser Veranstaltung sind deshalb:

  • „Was setzt mich in „Bewegung“?
  • „Wie kann ich mich und andere motivieren?!“
  • „Wie beeinflusst meine Stimmung und meine Motivation die Menschen in meiner Umgebung?“

“Alles hört auf mein Kommando!”, veröffentlicht am

Teamführung
„Alles hört auf mein Kommando!“ oder
„Warum tue ich mir das an?“

Im Rahmen der sich verändernden Bedingungen in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und der ambulanten Pflege werden sich speziell die Verantwortungs- und Tätigkeitsbereiche von Abteilungsleitungen und deren Stellvertretungen erweitern. Neben den Aufgaben im Bereich Personalplanung, -führung und –motivation, müssen diese operativen Manager Abläufe optimieren und Budgetverantwortung für ihren Bereich übernehmen.

Die alten Führungsansätze „Alles hört auf mein Kommando!“ und „Hier werden alle gleich behandelt.“, haben ausgedient.

 „Management ist die schöpferischste aller Künste.
Es ist die Kunst, Talente richtig einzusetzen.“

Robert S. McNamara

 Um Leitungsaufgaben wahrzunehmen, ist es unabdingbar die eigenen Fähigkeiten in diesem Bereich zu erkennen und zu benennen. Im Rahmen der Veranstaltung wird das Rollen- und Leitungsbewusstsein analysiert und gestärkt. Selbstbewusstes Auftreten innerhalb des Pflegeteams der Station und gegenüber Mitarbeiter/ innen anderer Berufsgruppen ist die Grundlage allen erfolgreichen Handelns.

Nur „starke“ Leitungen können Entscheidungen durchsetzen und eigene gestalterische Spielräume zur Zielerreichung nutzen. Dazu gehört auch die Fähigkeit, Anweisungen der Geschäftsführung loyal zu befolgen, auch wenn diese auf Widerstände im eigenen Team treffen.

Sie erhalten in dieser Veranstaltung wertvolle Arbeitshilfen, die Ihnen Anregungen, Ideen und Hilfen geben, um die „Talente“ Ihrer Mitarbeiter/innen zu erkennen und diese entsprechend deren Kompetenzen und des Engagements einzusetzen.

Ansätze und Programmbeispiele:

  • Persönliche Motive, Führungsaufgaben zu übernehmen/ Vorteile der Leitungsrolle
  • Verortung und Aufgaben operativer Manager im System Krankenhaus
  • Muss-, Soll- und Kann- Erwartungen an eine Führungskraft
  • Inter- und Intrarollenkonflikte erkennen und lösen
  • Gruppenrollen und Gruppenkonflikte erkennen und bearbeiten
  • Standortbestimmung im eigenen Team
  • Selbstreflexion und Stärkung der Führungsrolle
  • Situationsbezogene Führungsstile
  • Selbstkritik und Perfektionismusfallen
  • Die hohe Kunst der Delegation
  • Erfahrungsaustausch

“Leben und Arbeiten
in der Nähe des Todes”
, veröffentlicht am 27. April 2017

„Leben und Arbeiten in der Nähe des Todes.“

Klinikum Kassel
Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege
22.05.-24.05.2017

Veranstaltungsort: Bildungszentrale Naumburg

Obgleich Sterben und Tod in Kliniken und Pflegeeinrichtungen treue Begleiter sind, bleiben sie auch dort häufig Tabu-Themen, über die im Alltag hinweggegangen wird.
Gerade auf Intensivstationen ist es schwierig, in der „Hightechmaschinerie“ menschliches zu bewahren.

Der Anspruch, der an die Mitarbeiter/innen herangetragen wird, ist sehr hoch, noch höher ist jedoch häufig der Anspruch, den Pflegekräfte an sich selbst haben.
Der Ehrenkodex: “Wenn du das nicht aushältst, taugst du nicht für diese Arbeit!“ ist verbreitet. Vor diesem Hintergrund wird leider häufig zu wenig über das eigene Erleben und Empfinden von schwierigen Situation gesprochen. So entsteht der subjektive Eindruck, dass man vermeintlich der/ die Einzige im Team ist, der/ die „Probleme“ mit Krankheit, Sterben und Tod hat. Bei den Pflegenden bleibt dann häufig ein Gefühl von Schuld und Ärger über sich selbst zurück. Dieses Gefühl der eigenen „Unzulänglichkeit“ kann dann in einer nicht mehr der Situation angemessenen Ironie, in Sarkasmus und in schwarzem Humor münden!

Deshalb versuchen Mitarbeiter/ innen diesen, als schwierig empfundenen Situationen mit Patienten und Angehörigen auszuweichen. Die eigene Hilf- und Sprachlosigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle.

„Ich weiß nicht, was ich sagen/ tun soll!“

Wie soll bzw. kann das Personal angemessen auf Fragen und Aussagen, die wie folgt lauten können, von Patienten und deren Angehörige reagieren?

„Schwester, muss ich sterben?“
„Ich kann nicht mehr, schlagt mich doch Tod!“
„Wie lange wird mein Vater noch leben.“
„Ich habe in der Zeitung gelesen, dass meine Erkrankung
heilbar ist.“

Die persönliche Schockiertheit und der Anspruch, auf alle Fragen Antworten zu haben, unterbindet, sich offen mit den Patienten und deren Angehörigen auseinanderzusetzen.
Am liebsten hätten alle beteiligten Berufsgruppen einen Katalog bzw. eine Auswahl passender und wirksamer Antworten.
Dabei bedarf es in der Regel nur der Fähigkeiten „gut zuzuhören, nachzufragen, sich selbst als Person einzubringen“ und zu ertragen, dass es keine „richtige“ Antwort gibt.

Das Seminar greift u.a. diese Thematik auf und gibt wertvolle Arbeitshilfen und Anregungen.
Erfahrungsaustausch, Reflektion der eigenen Lebens- und Arbeitssituation und die Sensibilisierung für die Situation der Betroffenen sind zentrale Inhalte der Veranstaltung.

Darüber hinaus werden Überlegungen angestellt, welche Möglichkeiten es gibt, die Rahmenbedingungen so zu schaffen, dass die Situation auf den Abteilungen für die Patienten, die Angehörigen und vor allem auch für das Personal verbessert werden kann

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